So hat alles angefangen - Windfest in der Hafencity

Unter der Leitung der Künstlerinnen Ute und Katja Necker boten die noch unbebauten Flächen am Strandhafen in der ?Großbaustelle Hafencity" besonderen Gestaltungsraum: Sie bargen Qualitäten, die Kindern und Jugendlichen in der engbebauten Stadt kaum mehr zur Verfügung stehen - weite Brachen, Zwischenzustände. Ein Wochenende lang gehörte dieses Areal denjenigen,die sonst kaum sichtbar werden. 

Aus dem gesamten Stadtgebiet waren Kinder und Jugendliche  in die Hafencity gekommen, um ihre künstlerischen  Ideen zu entwickeln , zu gestalten und zu präsentieren.

Acht Schülerinnen und Schüler schlossen sich zur Berichterstattung zusammen: sie waren beim "Windfest in der Hafencity " als junge Reporter und Filmemacher dabei. Unter der Leitung des Lehrers Rüdiger Kahlert (Gesamtschule Harburg) und des Medienpädagogen Ullrich Raatz berichteten Sie vor Ort über die künstlerische Arbeit von Kindern und Jugendlichen, die aus dem ganzen Stadtgebiet in die hamburger Hafencity gekommen waren. Die Dokumentation ist unter "abgeschlossene Projekte" zu sehen.

Vor dem alten Kaispeicher A entdeckte das filmteam ein Plakat der Bauherren der künftigen Elbphilharmonie: "Ein Haus für alle" war hier geplant. Die Jugendlichen nahmen die Bauherren beim Wort ,  verbreiteten ihre Idee städtebaulicher und künstlerischer Teilhabe unter Freunden und Schulpartnern und setzten ihre Vorstellungen vom neuen Kunstraum Hamburgs in künstlerische Gestaltung um.

15 Teams begleiten seit dem ersten Spatenstich die Bauentwicklung im Abstand von jeweils drei Monaten - mit Begeisterung und künstlerischem Ideenreichtum -  bis die Konzerthalle ihre Türen öffnet.